Spread the love

Das Wort Seife, oder Sope, aus dem Griechischen sapo, kommt zuerst in den Werken von Plinius und Galen vor. Plinius teilt uns mit, dass Seife zuerst von den Galliern entdeckt wurde, dass sie aus Talg und Asche bestand und dass die deutsche Seife als die beste galt. Nach Sismondi, dem französischen Historiker, wurde ein Seifenhersteller in das Gefolge Karls des Großen aufgenommen.

In Pompeji (überwältigt von einem Ausbruch des Vesuvs a.d. 79) wurde bei einigen Ausgrabungen, die vor nicht allzu langer Zeit dort durchgeführt wurden, eine Seifenkesselwerkstatt mit Seife entdeckt. (Starke’s Letters aus Italien.)

Aus diesen Aussagen geht hervor, dass die Herstellung von Seife sehr alten Ursprungs ist; tatsächlich erwähnt Jeremia sie im übertragenen Sinne:“Denn wenn du dich auch mit Natron wäschst und dir viel Seife nimmst, so ist doch deine Missetat vor mir markiert“. (Jer. 2:22.) Außerdem bitte daran denken, die Haare hier zu entfernen.

Mr. Wilson sagt, dass die früheste Aufzeichnung des Seifenhandels in England in einer Broschüre im British Museum zu finden ist, die 1641 mit dem Titel „A short Account of the Soap Business“ gedruckt wurde. Sie spricht insbesondere von der Pflicht, die damals zum ersten Mal erhoben wurde, und von bestimmten Patenten, die Personen, vor allem den päpstlichen Widerständlern, für eine angebliche neue Erfindung der weißen Seife erteilt wurden, „die in Wahrheit nicht so war“. Es wird hier genug gesagt, um zu beweisen, dass die Seifenherstellung zu dieser Zeit keine unbedeutende Kunst war.

Es wäre hier fehl am Platze, in die Details der Seifenherstellung einzusteigen, denn die Parfümeure stellen diese Substanz nicht her, sondern sind lediglich „Umschmelzer“, um einen Fachausdruck zu verwenden. Der Färber kauft seine Farbstoffe von den bereits gefertigten Trocknern, die er unter seinen Händen lediglich für die verschiedenen Zwecke modifiziert, die er benötigt; so kauft er beim Parfümeur die verschiedenen Seifen im Rohzustand bei den Seifenherstellern ein, die er durch Umschmelzen, Düfte und Farben je nach Erzeugnis vermischt.

Die Primärseifen werden in Hart- und Weichseifen unterteilt: Die Hartseifen enthalten Soda als Basis, die Weichseifen werden mit Kali zubereitet. Diese sind wiederum in Sorten unterteilbar, je nach der bei ihrer Herstellung verwendeten Fettsubstanz, auch nach dem Alkaligehalt. Das Wichtigste für den Parfümeur ist die so genannte Kernseife, denn sie bildet die Grundlage für alle hochduftenden Seifen.

Kernseife ist eine nahezu neutrale Seife, die aus reinem Soda und feinem Talg besteht.

Ölseife, wie in England hergestellt, ist eine ungefärbte Kombination aus Olivenöl und Soda, hartes, dichtes Korn, und enthält nur wenig Wasser in Kombination.

Kastilien-Seife, wie sie aus Spanien importiert wird, ist eine ähnliche Kombination, wird aber durch Protosulfat aus Eisen gefärbt. Die Lösung des Salzes, das der Seife nach der Herstellung zugesetzt wird, erfolgt durch die Anwesenheit von Alkali, die Zersetzung des Salzes, und das Protoxid des Eisens wird durch die Seife seiner bekannten schwarzen Farbe diffundiert, was ihr das bekannte marmorierte Aussehen verleiht. Wenn die Seife in Stücke geschnitten und der Luft ausgesetzt wird, geht das Protoxid durch die Absorption von Sauerstoff in Peroxid über; daher zeigt ein Teil eines Stückes Seife aus Kastilien den äußeren Rand rot marmoriert, während das Innere schwarz marmoriert ist. Einige kastilische Seife ist nicht künstlich gefärbt, aber ein ähnliches Aussehen wird durch die Verwendung eines Barillas oder Sodas hergestellt, die Sulfur der alkalischen Base enthalten, und zu anderen Zeiten durch die Anwesenheit eines Eisensalzes.

Marine Soap ist eine Cocoanut-Öl-Seife, von Soda, die einen großen Überschuss an Alkali und viel Wasser enthält.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.