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So konnten Sie probiotics den ganzen Tag lang nehmen, und es wird nicht die Niveaus bestimmter Bakterien wie Bifidobacterium bifidum mimbb75 und Laktobazillen auf lange Sicht erhöhen.

Pasteur und Cohn haben eine Praxis angenommen, die darauf beruht, dass sich Organismen, wenn sie sich in einem günstigen Medium befinden, vermehren und andere, für die das Medium weniger günstig ist, ausschließen. Wenn also eine unreine Mischung unter solchen Umständen platziert wird, kommt es zu einer Zeit, in der sich die Organismen, für die die Umstände günstig sind, so stark vermehren, dass sie eine fast reine Kultur bilden. Die Methode ist offen für Irrtümer und wird selten zu einer wirklich reinen Kultur führen; und selbst wenn das gesichert ist, ist es durchaus möglich, dass es unter Ausschluss der gewünschten Kultur geschieht. Hansen hat ein wesentlich verbessertes Verfahren zur Sicherstellung einer Reinzucht von Hefe entwickelt, die von der Verdünnung abhängt. Wir glauben, dass Lister einer der ersten war, der in den siebziger Jahren einen solchen Plan einführte. Hansen verwendete die Verdünnung mit Wasser wie folgt:

Die Hefe wird mit einer bestimmten Menge sterilisiertem Wasser verdünnt. Ein Tropfen wird sorgfältig unter dem Mikroskop untersucht, eine einzelne Hefezelle entnommen und eine Kultivierung auf Würze durchgeführt. Wenn es reichlich gewachsen ist, wird eine Menge sterilisiertes Wasser zugegeben. Von diesem wiederum wird ein einziger Tropfen genommen und hinzugefügt, z.B. 20 ccm. von sterilisiertem Wasser in einem frischen Fläschchen. In dieser Flasche werden wir zehn Zellen annehmen. Es wird jetzt kräftig geschüttelt, und der Inhalt wird in zwanzig Portionen à 1 ccm aufgeteilt. und in zwanzig Röhrchen mit sterilisiertem Wasser gegeben. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Hälfte dieser Röhren je eine Zelle erhalten hat. Im Laufe von wenigen Tagen kann man sehen, wie weit eine Kultur rein ist. Wenn nur eine Kolonie vorhanden ist, ist die Kultur eine reine, und wenn diese wächst, erhalten wir eine absolut reine Kultur in der notwendigen Menge. Auch bei der Gelatineplattenmethode ist es wünschenswert, mit einer einzigen Zelle (Hansen) zu beginnen. Der Vorteil der Hefemethode von Hansen gegenüber der Koch’schen Bakterienplattenmethode liegt darin, dass sie einen bestimmten Ausgangspunkt hat. Dies ist bei mikroskopisch kleinen Partikeln wie den eigentlichen Bakterien offensichtlich nicht möglich.

Ein dritter Punkt bei der Differenzierung von Hefespezies ist die Frage nach Filmen. Hansen machte sich nach der Gewinnung von Reinkulturen und Ascosporen an die Arbeit, um Filme zu untersuchen, die auf der Oberfläche von Flüssigkeiten erscheinen, die sich in der Fermentation befinden. Ziel war es, festzustellen, ob alle Hefen auf der Oberfläche der Gärflüssigkeit das gleiche Myzelwachstum hervorrufen. Um diese Filme herzustellen, ist der Prozess wie folgt: Auf die Oberfläche der sterilisierten Würze in einem Kolben eine sehr kleine Menge einer Reinkultur von Hefe fallen lassen; den 124er Kolben vor Bewegung sichern und ihn schützen, nicht vor Luft, was notwendig ist, sondern vor herabfallenden Partikeln in der Luft. In kurzer Zeit entstehen kleine Kolonien, die sich vereinigen und Flecken bilden, dann ein Film oder eine Membran, die die Flüssigkeit bedeckt und sich an den Seiten des Kolbens anheftet. Durch die Unterschiede in den Filmen und die Temperaturen, bei denen sie entstehen, ist es möglich, eine gewisse Grundlage für die Klassifizierung zu erhalten. Die weiteren Fortschritte in der Hefekultur und in der Kenntnis der Gärungsmechanismen haben jedoch gezeigt, dass keine strengen Trennlinien gezogen werden können. Hansen’s Forschungen waren, ungeachtet dessen, der größte Moment für die gesamte Industrie der Gärung. Was sich in der Bakteriologie bewahrheitet hat, hat sich auch in der Fermentation gezeigt, nämlich, dass viele Hefen zwar in Struktur und Verhalten unterschiedlich sind, aber sehr unterschiedliche Produkte produzieren und sehr unterschiedliche Eigenschaften besitzen. Der industrielle Anbau dieser feineren Unterschiede in der fermentativen Wirkung hat die Brauindustrie weitgehend revolutioniert.

Die Bildung von Filmen ist keine Besonderheit bestimmter Spezies, sondern muss als ein Phänomen betrachtet werden, das bei Hefen recht häufig auftritt. Voraussetzung sind ein geeignetes Medium, eine Hefezelle, eine freie, ruhige Oberfläche, direkter Luftzugang und eine günstige Temperatur. Die Würze verliert an Farbe und wird blassgelb. Mikroskopische Unterschiede zeigen sich bald zwischen der sedimentären Hefe und der Filmhefe derselben Spezies, die sich zu langen mycelialen Formen auswachsen, deren Charakter zum Teil von der Temperatur abhängt. Diese variiert oft zwischen 3° und 38° C.

Ein vierter Punkt, der bei der Diagnose hilfreich ist, ist die Temperatur, die sich als thermischer Todespunkt erweist. Saccharomyces cerevisiæ wird durch eine Exposition bei 54° C für fünf Minuten getötet, und 62° C. tötet die Sporen. In der Regel können Hefen im trockenen Zustand einer wesentlich höheren Temperatur standhalten als in Gegenwart von Feuchtigkeit.

Schließlich können Hefen auch auf festen Medien kultiviert werden. Hansen125 beschäftigte eine Würzgelatine (5 Prozent Gelatine) und stellte fest, dass bei 25° C. in zwei Wochen die sich entwickelnden Wucherungen solche mikroskopischen Unterschiede aufweisen, dass sie die Diagnose wesentlich erleichtern. Saccharomyces ellipsoideus I. weist ein charakteristisches Netzwerk auf, das ihn leicht unterscheidet.

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